Amphibien leitet sich von den griechischen Wörtern "amphi" und "bios" ab, was so viel bedeutet wie "auf beiden Seiten (amphi) leben (bios)".

Die Bezeichnung "(amphi) (bios)" ergibt sich aus der Metamorphose der Amphibien, welche zunächst ein Larvenstadium im Wasser durchlaufen und nach der Metamorphose an Land leben können. Auch die erwachsenen Tiere bewohnen meist sowohl aquatische als auch terrestrische Lebensräume; sie sind zumindest auf die Nähe von Gewässern angewiesen. Die von uns gehaltenen Pfeilgiftfrösche (Dendrobatidae) gehören zu der artenreichsten der drei rezenten Ordnungen aus der Wirbeltier-Klasse der Amphibien, den sogenannten Froschlurchen (Anuren). Pfeilgiftfrösche leben an Land. Sie halten sich zwar häufig in der Nähe von Fluss- oder Bachläufen auf, aber zur Aufzucht ihrer Larven (Kaulquappen) reichen oftmals schon die wenigen Wassertropfen, welche sich in den Blättern der Trichterpflanzen (Bromelien) sammeln, aus.
Pfeilgiftfrösche (Dendrobatidae) sind Froschlurche, sogenannte Anuren.
Ihr natürlicher Lebensraum sind die tropischen Regenwälder in Mittel- und Südamerika. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Costa Rica im Norden bis Brasilien im Süden. Pfeilgiftfrösche kommen in Höhen bis zu 2200m vor. Im Gegensatz zur Mehrheit der Amphibien sind sie überwiegend tagaktiv. Pfeilgiftfrösche haben ein sehr komplexes Balzverhalten entwickelt. Ihr Revierverhalten ist sehr territorial, was häufig zu Revierkämpfen führt. Aber auch die Brutpflege, welche je nach Art unterschiedlich ausgeprägt ist, machen sie zu einzigartigen Terrarienbewohnern. Die Giftigkeit der Pfeilgiftfrösche hängt mit der Aufnahme ihrer natürlichen Nahrung zusammen. Auch wenn der Schreckliche Blattsteiger-Frosch in seinem natürlichen Lebensraum im kolumbianischen Regenwald als giftigstes Tier der Welt gilt, so verliert er in Gefangenschaft schon nach einem Jahr einen Großteil seiner Giftigkeit. Bei Nachzuchten ist das Gift schon gar nicht mehr feststellbar. Ohnehin eignen sich nur zwei Arten zum Vergiften von Pfeilspitzen. Eine davon ist der von mir gehaltene Schreckliche Blattsteiger-Frosch (Phyllobates terribilis), der andere ist der Zweifarbige Blattsteiger (Phyllobates bicolor). Der Legende nach wurde das Hautsekret der Färberfrösche von den Regenwaldindianern zum Einfärben von Vogelfedern verwendet.
Unsere Pfeilgiftfrösche:
- Schrecklicher Blattsteiger (Phyllobates terribilis mint & gelb)
- Goldbaumsteiger (Dendrobates auratus birkhahn)
